Hochvoltsysteme
Arbeiten mit über 100 Volt und erreichen höhere Wirkungsgrade.
- Passen gut zu modernen Hybridwechselrichtern
- Für Neuanlagen meist die bessere Wahl
- Markttrend geht klar in diese Richtung
Ein doppelt so großer Speicher bringt nicht doppelt so viel Nutzen. Das sagen wir offen, auch wenn ein kleinerer Speicher für uns weniger Umsatz bedeutet.
Wirtschaftlichkeit
Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch bei 25 bis 35 Prozent. Mit passendem Speicher steigt er auf 60 bis 80 Prozent. Der eigentliche Gewinn ist die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Netzstrompreis – nicht die gespeicherte Menge selbst.
Als Faustregel gilt 1 kWh Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ein Vierpersonenhaushalt mit 4.000 kWh und 10 kWp fährt mit 5 bis 8 kWh gut.
Der Aufstellort muss ganzjährig gemäßigt kühl sein – 15 bis 20 Grad sind ideal. Ab 25 Grad altern die Zellen deutlich schneller.
Ein Lithium-Speicher mit 12 kWh kann 200 Kilogramm wiegen. Bei Montage in Obergeschossen ist das statisch zu prüfen.
Nicht jeder Speicher arbeitet mit jedem Wechselrichter. Wir prüfen die Kombination vor der Bestellung – auch bei Nachrüstung.
Technik
Arbeiten mit über 100 Volt und erreichen höhere Wirkungsgrade.
Arbeiten mit etwa 48 Volt, flexibler bei der Nachrüstung.
Die Begriffe werden im Markt häufig vermischt.
Für Gewerbe
Bei Gewerbebetrieben steht nicht die Autarkie im Vordergrund, sondern die Lastspitzenkappung. Ein Speicher ab 30 kWh wird nach Lastprofil ausgelegt, nicht nach Jahresverbrauch. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus vermiedenen Leistungspreisen.
Schicken Sie uns Ihren vorhandenen Wechselrichter. Wir prüfen, welcher Speicher passt – auch für Anlagen, die nicht von uns stammen.